Über uns

Vasen drucke ich, seit ich 3D-drucke. Zu Beginn waren sie ein Nebenprodukt: Da ich seit 2012 eine 3D-Druckerei betreibe, brauchte ich ständig Muster, um Farben und Materialien zu zeigen. Eine Vase eignet sich dafür gut – sie hat viel Oberfläche, sie fängt Licht ein, man sieht jeden Farbverlauf. Die Muster blieben nicht im Regal stehen. Ich habe sie verschenkt.

Im Frühjahr 2024 fragte Seraina Serrat von Floral Lokal, ob ich eine Vase nach ihren Vorstellungen entwerfen könne – exklusiv für ihren Laden. Das haben wir dann gemacht. Das Ergebnis gefiel ihr und mir, und es verkaufte sich gut.

Daraus wurde eine eigene Serie. Ich habe weitere Modelle entworfen und bin damit auf Weihnachtsmärkte gegangen: 2024 in den «Mehrspur» in Zürich, 2025 an den «Advent i de Altstadt» in Aarau und den «Wintermarkt» im Tanzhaus Zürich. Inzwischen verkauft auch die Schneiderei Kathrin Widmer in Suhr meine Vasen.

Warum keine zwei gleich sind

Die Vasen entstehen hauptsächlich aus mehrfarbigen Filamenten, deren Farben sich beim Druck jedes Mal anders auf das Objekt verteilen. Das ist Absicht und lässt sich nur bedingt steuern – es ist eine Eigenschaft des Materials. Zwei Drucke desselben Modells sehen deshalb verschieden aus.

Weil so jede ein individuelles Einzelstück ist, wird jede Vase einzeln fotografiert. Was in der Galerie in der 360-Grad-Ansicht zu sehen ist, ist genau die Vase, die geliefert wird, kein Katalogbild.

Die Nummer am Boden

Jede Vase bekommt eine eigene Nummer. Ich stemple sie auf ein rundes Papier mit dem Siegel des Projekts und giesse sie im Vasenboden ein. Sie sitzt dort unter der Versiegelung und lässt sich nicht ablösen.

Das hat zwei Gründe. Der eine ist praktisch: Jedes Stück ist erfasst, und die Nummer verbindet die Vase mit genau den Bildern, die im Shop zu sehen waren. Wer sie später wieder zur Hand nimmt, kann nachsehen, welche es ist. Und ich verschicke nicht aus Versehen die falsche Vase.

Der andere ist der wichtigere. Wenn jedes Stück anders aussieht, braucht es etwas, das es zu diesem einen macht – sonst bleibt es ein zufälliges Exemplar. Die Nummer ist dieses Etwas.

Was ich von Hand mache

Gedruckte Vasen sind nicht automatisch wasserdicht – im Vasenmodus, mit dem ich die meisten drucke, entsteht eine einzige durchgehende Wand. Deshalb versiegle ich jede Vase von Hand, bevor sie das Haus verlässt. Im selben Arbeitsgang wird die Nummer am Boden eingegossen. Danach hält die Vase Wasser und ist für Schnittblumen geeignet.

Eigene Entwürfe und Wiederverkauf

So wie die erste Vase für Floral Lokal entstanden ist, entstehen laufend weitere: Wenn du eine Vase nach deinen Vorstellungen brauchst – für deinen Laden, als Serie, als einzelnes Stück – kannst du mich damit beauftragen.

Und wenn du ein Geschäft führst, in das diese Vasen passen: Ich suche weitere Wiederverkäufer:innen. Zurzeit sind die Vasen bei Floral Lokal und in der Schneiderei Kathrin Widmer in Suhr zu finden. Eine Nachricht an info@theshinyvaseproject.ch genügt.

Wer lieber selbst gestaltet, findet auf teil3.ch einen Vasengenerator, mit dem sich eigene Formen entwerfen und drucken lassen.

Impressum

The Shiny Vase Project ist ein Projekt der:

Teil3 GmbH
Vulkanstrasse 120
8048 Zürich

E-Mail: info@theshinyvaseproject.ch